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Romanische Nacht - Vier Konzerte in Sankt Maria im Kapitol

Musik und Konzerte - Klassik
Freitag 27.06.2025 20:00 Uhr

Romanische Nacht - Vier Konzerte in Sankt Maria im Kapitol

Betreuer
Margot
(Event-Leitung)

Ich will dabei sein...

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Im Rahmen der Romanischen Nacht erwarten uns vier wunderbare Konzerte in der größten der romanischen Kirchen Kölns. Wer möchte, kann auch das ein oder andere der je etwa einstündigen Konzerte auslassen.
Uns erwartet:

20 Uhr:
Gegen den Krieg

Das Chorwerk „Gegen den Krieg“ entstand 1936 auf einen Text von Bertolt Brecht. In der Musik von Hanns Eisler spielt die Ablehnung des Krieges eine auffällige Rolle, nicht zuletzt wohl durch sein eigenes Kriegserlebnis im Ersten Weltkriege als 18-jähriger Soldat bedingt. Mit ihrem Programm widmet sich die Kölner Kantorei musikalischen Friedensrufen aus verschiedenen Regionen und Epochen des 20. und 21. Jahrhunderts. Angesichts zunehmender Krisen und Konflikte gerät die Frage nach dauerhaftem Frieden mehr und mehr in den Blick. Auf welche Weise können wir für eine Welt ohne Krieg und Gewalt einstehen und aktiv Friedenszeichen setzen? Insbesondere anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes in Deutschland ist es dem Ensemble ein Anliegen, ein musikalisch gewichtiges Zeichen für die Friedensförderung zu setzen.

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Komm, Heiliger Geist, Herre Gott BWV 226/3
nach dem Schlusschoral der Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

Simon Wawer (* 1979)
Oremus pro pace (2020)

Johann Sebastian Bach
Mitten wir im Leben sind BWV 383

Hanns Eisler (1898 – 1962)
Gegen den Krieg op. 55 (1936)

Rudolf Mauersberger (1889 – 1971)
Wie liegt die Stadt so wüst (1945)

Henning Frederichs (1936 – 2003)
Chorballade „Der Samländische Aufstand 1525“ (1989)

Mittelalterlicher Hymnus (13. Jahrhundert)
Nun bitten wir den Heiligen Geist

Johann Sebastian Bach
Du süße Lieb, schenk uns deine Gunst BWV 197/5

Kurt Hessenberg (1908 – 1994)
O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens op. 37/1 (1946)

Johann Sebastian Bach
Verleih uns Frieden gnädiglich/Gib unserm Volk BWV 126/6 2:00

Mitwirkende:

Kölner Kantorei
Georg Hage, Leitung
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21 Uhr:
Corona Stellarum

Schon im 17. Jahrhundert war das Erzbistum Köln ein wichtiges kulturelles Zentrum in Europa. Der heute noch recht unbekannte und unterschätzte Johann Christopher Pez trat als 30-Jähriger in die Dienste des Kölner Kurfürsten Joseph Clemens, um die kurfürstliche Kapelle zu reformieren. Die von Harmonie Universelle wiederentdeckte Sammlung: „Corona Stellarum“, enthält Motetten für Solostimme, 2 Violinen und basso continuo, in denen es um die Krönung Mariens zur Königin des Himmels und der Erde geht.

PROGRAMM

Johann Christoph Pez (1664–1716)

Motetten und Sonaten aus der Sammlung: „Corona Stellarum“ des Erzbistums Köln zur Krönung Mariens als Königin des Himmels und der Erde

Sonata Nr. 12 e-Moll für zwei Violinen, Viola da gamba/Violoncello und Basso continuo
aus „Duplex Genius sive Gallo-Italus Instrumentorum Concentus“, op. 1 (Augsburg 1696)

„Sanctitas – Stella prima“
Kantate für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo aus „Corona Stellarum duodecim“, op. 4 (Stuttgart 1710)

„Modestia – Stella tertia“
Kantate für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo aus „Corona Stellarum duodecim“

Sonata Nr. 3 D-Dur für zwei Violinen, Viola da gamba/Violoncello und Basso continuo aus „Duplex Genius“

„Liberalitas« – Stella unodecima“
Kantate für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo aus: „Corona Stellarum duodecim“

„Misericordia – Stella duodecima“
Kantate für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo aus „Corona Stellarum duodecim“

Mitwirkende:

DOROTHEE MIELDS
Harmonie Universelle
Florian Deuter, Violine
Monica Waisman, Violine
Heidi Gröger, Bassetti
Christoph Sommer, Theorbe
Marta Dotkus, Cembalo, Orgel

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22:00 Uhr:
traumlicht

Hochromantisch geht es zu im Programm „Traumlicht“, das Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Richard Strauss enthält. Das Ensemble Vocapella Limburg wird bei einigen Stücken von einem Hornquartett unterstützt, was dem warmen Männerchorklang eine weitere Farbe und größere Ausdrucksfähigkeit verleiht. Neben den genannten Größen wird aber auch Musik von unbekannteren Vertretern des „langen 19. Jahrhunderts“ wie Carl Steinhauer, Ferdinand Hummel oder Franz Abt zu hören sein. Die internationalen Komponisten Ralph Vaughan Williams, Darius Milhaud und Nikolai Tscherepnin ergänzen das abwechslungsreiche Programm und sorgen für weitere Klanglichkeit.

PROGRAMM

Rudolf Mauersberger (1889–1971)
„Herr, lehre doch mich“

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
„Zwei geistliche Chöre“ (op. 115)
„Beati mortui“
„Periti autem“

Darius Milhaud (1892–1974)
„Psaume 121“

Peter Cornelius (1824–1874)
„Der alte Soldat“

Franz Biebl (1906–2001)
„Ave Maria“

Nikolai Tscherepnin (1873–1945)
Aus: Sechs Quartette für vier Hörner
„Nocturne“
„Ancien chanson allemande“
„La chasse“

Carl Steinhauer (1852–1934)
„Waldeinsamkeit“ (op. 32)

Franz Schubert (1797–1828)
„Nachtgesang im Walde“ (op. 139)

Sigfrid Karg-Elert (1877–1933)
„Reiters Abschied“

Max Reger (1873–1916)
„Lebewohl“ (aus: Neun ausgewählte Volkslieder WoO VI/7)

Ralph Vaughan Williams (1872–1958)
„Loch Lomond“

Arthur Sullivan (1842–1900)
„The long day closes“

Richard Strauss (1864–1949)
„Traumlicht“ (aus: Drei Männerchöre op. 123)

Mitwirkende:

Vocapella Limburg
Tenöre: Erik Burger, Stefan Huber, Steffen Krüger, Simon Nemet, Alexander Pech, Simon Schmitt, Axel Straube, Felix Weber
Bässe: Tobias Arthen, Matthias Böhnke, Michael Bucher, Benedikt Franz, Andreas Fulda, Eric Grunwald, Andreas Kipping, Nicolas Ries, Raphael Ries, Julian Ritschel, Johannes Schulz, Jona Steuerwald
Hörner: Stefan Berrang, Finn Bohn, Ulrich Grau, Konrad Probst

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23:00 Uhr:
sounds of heaven

TENGERTON – übersetzt „Töne des Himmels“ – ist ein Streichquartett, dessen musikalische Arbeit auf den zwei ikononischen Elementen mongolischer Klangwelten basiert: der Kniegeige Moriin Khuur und dem faszinierenden Ober- und Untertongesang Khoomii und Kharkhiraa. Das Ensemble entwickelt eine aktuelle musikalische Sprache, mit der sie das reiche Repertoire der traditionellen mongolische Lieder in eigenen Arrangements interpretieren.

Die beiden Meistermusiker UUGAN und NASAA – beide mit jahrzehntelanger internationaler Erfahrung weltweit – mit den Musikern YESUU und DALAI, beide mit profunder akademischer wie auch traditioneller Ausbildung und jugendlicher Frische und Talent. Gemeinsam komponieren sie eigene Stücke und improvisieren auf typischen und auch von ihnen selbst modifizierten und selbst gebauten Instrumenten. Die vier Musiker leben in Europa, lassen sich aber bei regelmäßigen musikalischen Forschungsreisen von den kargen, endlosen Weiten der Mongolei und der magischen Musik des Landes inspirieren. Es ist nicht nur für nomadische Hirten ein tiefes Bedürfnis, die immensen leeren Räume der Natur mit Klängen zu füllen, die Topografie der Landschaft in Melodien nachzuzeichnen und dem Wind, der alle Klänge und Geräusche unserer Erde in sich trägt, zu antworten. TENGERTON sucht nach solchen feinen Klängen, die sie im Gepäck und ihrer Erinnerung dann bei ihren Konzerten auf die Bühnen auch in pulsierenden Metropolen bringen – und nun in die Weiten von St. Maria im Kapitol.

PROGRAMM

Traditionell, arr. von Tengerton
„Altain Magtaal“ (Ode auf das Altai-Gebirge), ein Lobgesang auf die majestätischen Berge des mongolischen Altai-Gebirge, die dort lebende Tierwelt und die unberührte Natur, der anregt die Natur zu schätzen und zu bewahren.

Traditionell, arr. von Tengerton
„Jonon Khar“ (Gangarten der Pferde Jonon Khar), beschreibt den eleganten Gang berühmter mongolischer Pferde und die faszinierende Reitkultur und stellt die Pferdekopfgeige Morin Khuur als wichtigstes Musikinstrument des mongolischen Volkes in den Mittelpunkt.

Zunduin Khangal (1948–1996), arr. von Tengerton
„Yamaanii Boodog“ (Ziegensteinbraten), ursprünglich komponiert für einen Film, der die Lebensweise der Nomaden dokumentiert, fängt die unendliche Weite der Steppe und das friedliche Leben der Nomaden ein. Der Ziegensteinbraten ist ein festliches Gericht der mongolischen Nomaden, das zu besonderen Anlässen zubereitet wird. Khöömi-Solo Gesang: Yesun-Erdene Bat.

Eregzengiin Choidog (1926–1988), arr. von Tengerton
„Jalam Khar“ (Pferdegangarten), das kraftvolle Instrumentalstück beschreibt die klanglichen Variationen verschiedener Pferdegangarten, wenn junge Reiter ihre Pferde trainieren. Es symbolisiert die Stärke und Energie der mongolischen Kultur.

Traditionell, arr. von Uuganbaatar Tsend-Ochir (1970)
„Shiree Nuur“ (Der Shiree-See), gefühlvolles Liebeslied über die Sehnsucht nach einer Jugendliebe. Solo Gesang: Uugan und Yesuu.

Chi Bulag (*1944), arr. von Tengerton
„Tumen Agt“ (Das Dröhnen von zehntausend Pferden), vermittelt die gewaltigen Geräusche von galoppierenden Pferden, die über die weiten Steppen rennen. Das Instrumentalstück spiegelt die Kraft der Natur und die Pracht der mongolischen Pferde wider.

Traditionell, arr. von Tengerton
„Ser Ser“ (Sanfter Wind), Lied über eine Brise des Windes, die den baldigen Regen ankündigt. Es drückt die Feinheiten der Liebe und die Emotionen der menschlichen Seele aus.

Byambasuren Sharav (1952–2019)
„Bolzoo“ (Verabredung), ein Instrumentalstück für Morin Khuur Quartett, das von Vertrauen, Liebe und Freundschaft erzählt.

Traditionell, arr. von Nasanjargal Ganbold (*1981)
„Tsatsal Biyelgee“, ein traditioneller Tanz aus der Westmongolei, der mit religiösen Zeremonien und Naturverehrung verbunden ist.

Dalaijargal Daansuren (*2001)
„Orintal Marsh“ (Orientalischer Marsch), ein Lied mit Oberton-Gesang, das die historische Konfrontation zwischen dem mongolischen Reich und den islamischen Staaten widerspiegelt und eine bedeutende Epoche der Geschichte musikalisch zum Leben erweckt.

Traditionell, arr. von Tengerton
„Jamsaa Oryo“ (Lasst uns nach Jamsaa ziehen), ein Lied der Rentierzüchter aus dem Norden der Mongolei, das das Leben dieses nomadischen Volkes der Tsaatan in Harmonie mit der Natur beschreibt. Es ist eine Hommage an den Ort Jamsaa Oryo, in dem Rentierzüchter leben und der ein Sehnsuchtsort für ein glückliches Leben ist. Khöömi-Solo Gesang: Yesun-Erdene Bat.

Yesun-Erdene Bat (*1988)
„Zahias“ (Das Vermächtnis), für Morin Khuur-Quartett, eine Lobeshymne auf die Bedeutung des alten mongolischen Reiches. Am blühenden Seeufer werden künftige Generationen ermutigt Einheit, Weisheit und das harmonische Leben mit der Natur zu bewahren, was für ein friedliches Zusammenleben notwendig ist. Khöömi-Solo Gesang: Yesun-Erdene Bat

Mitwirkende:

TENGERTON Quartett
UUGAN (Uuganbaatar Tsend-Ochir)
Ih Khuur, Tobshuur, künstlerische Leitung

NASAA (Nasanjargal Ganbold)
Moriin Khuur, Bishguur, Tobshuur, Khöömii und Khakhiraa

YESUU (Yesun-Erdene Bat)
Moriin Khuur, Hel Khuur, Khöömii

DALAI (Dalaijargal Daansuren)
Moriin Khuur, Khöömii

Veranstaltungsort/Treffpunkt:

Eingang der Kirche St. Maria im Kapitol, Kasinostr., 50676 Köln

Haltestelle Heumarkt der Linien 1, 5, 7, 9 etwa 5 Min. Fußweg entfernt.


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